Tina Schmid
Soziologische Kunst,
Phantastische Malerei, Paravents


Lehenweg 8 a
D - 93073 Neutraubling
Tel.
09401 3419 Fax: 09401 3781

Tina Schmid
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Biographie
1956 geboren in Rendsburg, aufgewachsen in Regensburg.
1979 - 86 Studium der Kunstgeschichte, Ethnologie und Soziologie an der Freien Universität Berlin. Abschluß M.A. in Ethnologie. Parallel Gaststudium an der Hochschule der Künste, Berlin, bei Prof. Geist. Zusammenarbeit mit dem Maler Andreas Christ, Berlin.
1984 erste Einzelausstellung in Berlin.
1989 - 92 künstlerische Weiterbildung in Regensburg bei Gisela Conrad und Michael Körner. Aktzeichnen und freie Fotografie an der Universität Regensburg.
Seit 1989 als freischaffende Künstlerin tätig. Mitglied des Oberpfälzer Künstlerbundes.
1995 Kunstpreis "Städte und Revolutionen", Emden


AUSSTELLUNGEN:
Seit 1984 Teilnahmen an ca. 60 Einzel- und Gruppenausstellungen, darunter:
1996 Einzelausstellung in der "Baltic Art and Humanity Foundation" - Milena Art Gallery, St. Petersburg
2001 - Volkskundemuseum Burglengenfeld, "Hausfrauen sind wir doch alle"
Die Ausstellung wurde begleitet von drei Vorträgen zum Thema "Geschichte des Hausputzes", "Von der Sklavin zur Haustyrannin? - die gesellschaftliche Position der Hausfrau - Emanzipationskonzepte" und "Hausfrauen im Dritten Reich - Die Befriedung der Heimatfront".
2005 - Regionalbibliothek Weiden, "Das Chaos - Bilder und Ansichten"
Zum Thema wurden vier Vorträge gehalten: "Das Chaos im Künstlerhirn", "Über die Unmöglichkeit, chaotische Bilder zu malen", "Die Urangst vor dem Chaos - eine Reise zum Anbeginn unserer Zeit" und "Das Zimmer des Jugendlichen - ein chaoswissenschaftliches Experiment"
2007 - Städtische Galerie im alten Schulhaus, Weiden, "Antropomorphismus - tierisch-menschliche Betrachtungen"

Kunstankäufe durch private und öffentliche Sammlungen.


Über die Künstlerin

"In den meisten Schlafzimmern wären die Bilder Tina Schmids fehl am Platze. Außer, der Schlafsuchende bevorzugt aufwühlende Träume. In jedem Fall braucht der Betrachter Zeit, um sich den Reizen zu stellen, die in Tinas Schmids Bildern auf ihn einstürmen. Sie sind nur am Rande dekorativ, denn die Künstlerin will mit ihnen von dem erzählen, was sie tagtäglich sieht. Sie will ihre Erfahrungen mit der Umwelt vermitteln und ihre Gefühle darüber ausdrücken. - Gesehenes und Gefühltes, das sie in abstrakte Formen und Figuren, in leidenschaftliche Pinselstriche und immer wieder in Farben und nochmals Farben verwandelt.
Tina Schmids Malerei hat mehrere Wurzeln, unter anderem die Pop Art. Auf diesem Fundament hat sie ihren eigenen Weg und ihre eigene Sprache gesucht und gefunden. Dabei beschränkt sie sich nicht auf ein Material sondern benutzt derer viele: Das Foto, das in vielen Bildern den Einstieg markiert, Öl- und Acrylfarben, mit deren Hilfe sie den Betrachter auf ihre Sicht der Dinge hinführt, und neuerdings den PU-Schaum, der die Dreidimensionalität vieler ihrer Bilder - aber auch deren Emotionalität - noch verstärkt.
Mitunter sind es Banalitäten, die Tina Schmid berühren, aber auch sogenannte "grosse Entwicklungen", die ihren Unwillen hervorrufen. Tina Schmid setzt sich mit großer Sensibilität mit der Umwelt auseinander. Der oftmals unverhohlen hervortretende Zorn der Künstlerin regt den Betrachter im Positiven wie Negativen auf. So sind Tina Schmids Bilder gleichermaßen ein Reiz für Augen und Sinne."
Mittelbayerische Zeitung, März 1994


"... Tina Schmids Arbeiten stimulieren unter dem Stichwort "Schwellende Formen" geradezu orgiastisch die Sinneslust der Augen. Keine Bange vor dem Titel ihrer Ausstellung übrigens, denn was das schwillt, sind nur in Ausnahme weibliche Rundungen. Vielmehr weist der Titel auf eine in der Malerei ungewöhnliche Technik hin, das "Quilten". Bereits amerikanische Pioniersfrauen haben Bettdecken in mühseliger Stichelei übereinander appliziert und mit Watte zu erhabenen Bildern gepolstert - "gequilted". Quilt hat mit Quellen zu tun. Allerdings nimmt Tina Schmid Polyurethanschaum statt Watte und bauscht das Nessel ihrer Bilder so Schicht für Schicht zu üppigen Szenarios voller Tiefenwirkung auf. Aber auch mit einigen eher konventionellen Bildern empfiehlt sich die Malerin als Künstlerin im herkömmlichen Sinn. Ihre "schwellenden Formen" sind zwar gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall spannend und schön anzuschaun." Mittelbayerische Zeitung, April 1996


Anmerkungen zu meiner Kunst:

Technik: Zumeist Mischtechnik, bzw. Öl auf Nessel. Bei den plastischen Arbeiten werden zwei Leinwände aufeinandergenäht und die Zwischenräume mit Polyurethanschaum gefüllt - anschließend die Oberfläche mit Mischtechnik, bzw. Ölfarben gestaltet.

In erster Linie interessieren mich soziologische oder philosophische Themen. Hierzu erarbeite ich ganze Bilderzyklen und begleitenden Vorträge dazu. Malweise und Stil der Bilder richten sich dabei nach dem Sujet.- So sind die Bilder zur Ausstellung: "Hausfrauen sind wir doch alle" und zur derzeitigen Antropomorphismus-Ausstellung gegenständlich figurativ und die Bilder zur Ausstellung "Chaos und Ordnung" abstrakt bis konstruktivistisch. Tina Schmid, März 2007



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