| Tina Schmid Soziologische Kunst, Phantastische Malerei, Paravents Lehenweg 8 a D - 93073 Neutraubling Tel. 09401 3419 Fax: 09401 3781 |
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Biographie | |
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Über die Künstlerin
"In den meisten Schlafzimmern wären die Bilder Tina Schmids fehl am
Platze. Außer, der Schlafsuchende bevorzugt aufwühlende Träume. In jedem Fall braucht
der Betrachter Zeit, um sich den Reizen zu stellen, die in Tinas Schmids Bildern auf ihn
einstürmen. Sie sind nur am Rande dekorativ, denn die Künstlerin will mit ihnen von dem
erzählen, was sie tagtäglich sieht. Sie will ihre Erfahrungen mit der Umwelt vermitteln
und ihre Gefühle darüber ausdrücken. - Gesehenes und Gefühltes, das sie in abstrakte
Formen und Figuren, in leidenschaftliche Pinselstriche und immer wieder in Farben und
nochmals Farben verwandelt.
Tina Schmids Malerei hat mehrere Wurzeln, unter anderem die Pop Art. Auf diesem Fundament
hat sie ihren eigenen Weg und ihre eigene Sprache gesucht und gefunden. Dabei beschränkt
sie sich nicht auf ein Material sondern benutzt derer viele: Das Foto, das in vielen
Bildern den Einstieg markiert, Öl- und Acrylfarben, mit deren Hilfe sie den Betrachter
auf ihre Sicht der Dinge hinführt, und neuerdings den PU-Schaum, der die
Dreidimensionalität vieler ihrer Bilder - aber auch deren Emotionalität - noch
verstärkt.
Mitunter sind es Banalitäten, die Tina Schmid berühren, aber auch sogenannte
"grosse Entwicklungen", die ihren Unwillen hervorrufen. Tina Schmid setzt sich
mit großer Sensibilität mit der Umwelt auseinander. Der oftmals unverhohlen
hervortretende Zorn der Künstlerin regt den Betrachter im Positiven wie Negativen auf. So
sind Tina Schmids Bilder gleichermaßen ein Reiz für Augen und Sinne." Mittelbayerische Zeitung, März 1994
"... Tina Schmids Arbeiten stimulieren unter dem Stichwort "Schwellende Formen" geradezu orgiastisch die Sinneslust der Augen. Keine Bange vor dem Titel ihrer Ausstellung übrigens, denn was das schwillt, sind nur in Ausnahme weibliche Rundungen. Vielmehr weist der Titel auf eine in der Malerei ungewöhnliche Technik hin, das "Quilten". Bereits amerikanische Pioniersfrauen haben Bettdecken in mühseliger Stichelei übereinander appliziert und mit Watte zu erhabenen Bildern gepolstert - "gequilted". Quilt hat mit Quellen zu tun. Allerdings nimmt Tina Schmid Polyurethanschaum statt Watte und bauscht das Nessel ihrer Bilder so Schicht für Schicht zu üppigen Szenarios voller Tiefenwirkung auf. Aber auch mit einigen eher konventionellen Bildern empfiehlt sich die Malerin als Künstlerin im herkömmlichen Sinn. Ihre "schwellenden Formen" sind zwar gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall spannend und schön anzuschaun." Mittelbayerische Zeitung, April 1996 Anmerkungen zu meiner Kunst: Zumeist Mischtechnik, bzw. Öl auf Nessel. Bei den plastischen Arbeiten werden zwei Leinwände aufeinandergenäht und die Zwischenräume mit Polyurethanschaum gefüllt - anschließend die Oberfläche mit Mischtechnik, bzw. Ölfarben gestaltet. In erster Linie interessieren mich soziologische oder philosophische Themen. Hierzu erarbeite ich ganze Bilderzyklen und begleitenden Vorträge dazu. Malweise und Stil der Bilder richten sich dabei nach dem Sujet.- So waren die Bilder zur Ausstellung: "Hausfrauen sind wir doch alle" und zur Antropomorphismus-Ausstellung gegenständlich figurativ und die Bilder zur Ausstellung "Chaos und Ordnung" abstrakt bis konstruktivistisch. Seit 2008 arbeite ich bei Sound- und Video- Rauminstallationen mit Albert Plank zusammen. Albert ist ein anerkannter Künstler auf dem Gebiet des "Field Recording". Mehr über ihn ist zu finden unter www.asiask.de. Tina Schmid |