Andrea Silberhorn
Malerei und Grafiken

Seewiesenstr. 40 a
D - 82340 Feldafing

Tel. 08157/999362
Mobil: 0172 9641355
e-Mail: info@andrea-silberhorn.de
Homepage: andrea-silberhorn.de
Andrea Silberhorn


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Geboren 1967 in Neumarkt in der Oberpfalz .
1985-1986 Seminare an der Kunstakademie im Edschlößl, Kufstein, Österreich.
1986-1992 Französischstudium mit Abschluß als staatl. gepr. Dolmetscherin, Reiseleitung in Tunesien, Geburt Sohn Julian.
1993-1996 VHS-Dozentin Französisch
Studium/Gaststudium an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät Erlangen-Nürnberg - Seminare in Aktzeichnen und Radierung
1997 Studien unter Anleitung von A. Witek (Dozentin an der University of Maryland) in München
Ausstellungen
1994-1998 Einzel- und Gruppenausstellungen in Neumarkt, Kulmbach, Nürnberg, Schwabach, Regensburg, München, u.a.
1998 Galerie "Cupillard", St. Tropez, Frankreich
1999 "Kunstkeller" der PGM art World, München
Ateliergemeinschaft "Kunstboden", München
2000 Galerie "Kunstquadrat", Rosenheim
Galerie "Casa de Artes", Santanyi, Spanien
Galerie "Le Cheval de Sable", Paris, Frankreich
BMW GmbH, München
BDS Personalkonzept, München
2001 "Galerie im Amerlinghaus", Wien, Österreich
"Galerie Casa de Artes", Cas Concos, Mallorca, Spanien
Stadtmuseum Weilheim/Gruppenausstellung, Kunstforum Weilheim
2002 Stadthalle Germering/Gruppenausstellung, KF Weilheim
"monaco libre", Münchner Freiheit, München
"virkuga", Gruppenausstellung, Köthen

Über die Künstlerin
Bewegung und Leben
In meinen Arbeiten steht der Mensch und der Körper als sein Ausdrucksmittel im Vordergrund. Was ist der Mensch? Welche Schattierung hat Emotion? Entspringt sein facettenreiches Innenleben einer geordneten natürlichen Struktur, wie sie Rohleinen vorgibt? Verleiht Gelb dem Kohlestrich eine ausgelassene Stimmung? Die Natur abbilden zu wollen habe ich nie als Herausforderung betrachtet. Sie ist auf ihre Weise eindeutig. Menschsein dagegen heißt: sein Leben lang in Bewegung und Veränderung begriffen sein. Das ist zentrales Thema meiner Arbeiten.

Als ich 1985 mit Aktstudien begann, galt mein Interesse hauptsächlich der naturgetreuen Abbildung des menschlichen Körpers. Ich betrieb sozusagen Grundlagenforschung. - Später, während meiner zweiten Phase spielten zweierlei Kräfte zusammen: meine individuelle Sicht des Körpers und die Stimmung des jeweiligen Akt-Modells. Damals minimalisierte ich die Komplexität des Gesehenen auf Rohleinen, Kohle und zwei Farben. Ich näherte mich dem Menschen, indem ich seinen physischen Grenzen, seiner Form, seinen Rundungen nachspürte.

Die Entwicklung ins Innere vollzog sich in mehreren Schritten. Der Weg führte mich vom Augenscheinlichen, Offenbaren hin zu tieferliegenden Schichten und Emotionen. Von der bewußten Pinselführung zur freien, intuitiven Malerei. Von den eher statisch wirkenden Aktstudien hin zu Bewegung und Spontaneität. Das freie Spiel mit Farben und Material, das Sich-Führen-Lassen von einer weitgehend unbewußten , schöpferischen Kraft hat den Wunsch nach Kontrolle und Führung abgelöst.
Andrea Silberhorn

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